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Sie tut viel. Und das nicht nur für ihren Stammverein SV Hansa Friesoythe. Ihr ehrenamtliches Engagement ist unermüdlich – bei Hansa, beim Kreissportbund, in der Landwirtschaft. Für ihre zahlreichen Aktivitäten wurde die 58-Jährige am Samstag zur Frau des Jahres 2016 ausgezeichnet. Beim SV Hansa ist sie u.a. als 3.Vorsitzende aktiv.

Nach Friesoythe kam die gebürtige Langenhagenerin 1983. Im Studium der Agrarwissenschaften hatte sie ihren Mann Wilhelm kennengelernt. Mit ihm zog sie auf seinen elterlichen Hof – das „Gut Reinshaus“ in Ikenbrügge. „Dort gefällt es mir sehr gut. Es ist aber auch sehr abgelegen. Um Leute zu treffen, muss ich deshalb raus“, sagt Reiners.

Und aus ihrer Sicht ist ein Sportverein genau das richtige, um sozialen Anschluss zu finden. So suchte sie gleich in ihrem ersten Jahr als Neu-Friesoytherin Kontakt zu anderen Frauen in der Damengymnastikgruppe des SV Hansa Friesoythe, dem heutigen Lady-Fitness-Team. Als in dieser Gruppe eine Übungsleiterin gesucht wurde, übernahm Reiners diese Aufgabe („Ich sage nicht so schnell nein“).

Auch in anderen Bereichen übernahm sie Verantwortung. Sie hatte eine Mädchenfußball-Abteilung ins Leben gerufen und diese zehn Jahre lang begleitet. Sie kümmert sich in einem Team um das Angebot für Gesundheitssportkurse. Außerdem gehört sie zur dreiköpfigen Leitung des Sportabzeichenstützpunktes Friesoythe des Kreissportbundes. Hier sieht sie noch viel Potenzial, denn „die Friesoyther sind leider etwas faul“, schmunzelt sie. Seit Mitte der 1990er Jahre ist sie im Vorstand des Turnkreises Cloppenburg, ist dort seit vier Jahren die Vorsitzende.

Die Diplom-Agraringenieurin setzt sich aber nicht nur für den Breitensport ein. Auch für die Landwirtschaft ist sie, die mit ihrem Mann einen Putenmastbetrieb führt, ehrenamtlich aktiv. So ist sie im Vorstand der Erzeugergemeinschaft und vertritt das Landvolk im Landwirtschaftsministerium beim Erstellen des Tierschutzplanes.

„Mir machen alle Aufgaben sehr viel Spaß“, sagt Reiners. Sie freue sich auch sehr über die Auszeichnung zur Frau des Jahres. Doch sie sei keine Alleinunterhalterin und verstehe die Auszeichnung daher stellvertretend als Ehre für alle Teams, in denen sie tätig sei.

Quelle: Nordwest-Zeitung, 23.01.2017

Foto: Christian J. Ahlers

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