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Das ist in Kurzform die allerdings noch wenig aussagekräftige Bilanz unserer Hansa-D1-Junioren von der zweitägigen Teilnahme am Aurich-Cup vom 29.12. bis 30.12.2016:  32 D-Jugendmannschaften, 2 Turniertage mit 6 Spielen und 6 Siegen, eine Gesamtbilanz von 30:4 Toren, aber das Halbfinale und Finale erzeugten Gänsehaut pur! 

Donnerstag, 29.12.2016:
Der Tag beginnt nicht positiv, denn einer der beiden Hansa-Busse will einfach nicht mit uns nach Aurich fahren, die Elektronik bleibt einfach still. Ok, dafür wird schnell eine Fahralternative gefunden (Danke Stefan und Maga), so dass alle Spieler, Trainer und Begleiter erwartungsfroh am Spielort, der Sparkassen-Arena in Aurich ankommen.

Was macht eine Mannschaft, die in der Vorrunde die ersten beiden Spiele sehr hoch gewinnt (gegen die SpVg Aurich III 10:0 und Eintracht Plaggenburg mit 9:0, bedingt durch den Turniermodus bei zählendem Torverhältnis) und mit einem ebenfalls sehr starken Gruppengegner im letzten Spiel der Gruppenphase (Delmenhorster TB) bereits das erste Finale vor sich hat?
Die jungen D1-Kicker des SV Hansa Friesoythe taten genau das Richtige und passten ihre Spielweise dem gut aufspielenden Gegner entsprechend an. So konnte auch der zwischenzeitliche Ausgleich durch Delmenhorst das weiter sehr konzentrierte Auftreten der Hansa-D1 nicht stören und am Ende stand ein verdienter 3:1-Erfolg. "Das hätte auch ein mögliches Finalspiel sein können", hört man einen aufmerksamen Zuschauer in der ca. 3200 Zuschauer fassenden Auricher Sparkassen-Arena bereits zu diesem frühen Turnierzeitpunkt sagen. 
Nach sehr kurzer Pause ging es gegen den Gruppensieger der Gruppe 8 im Viertelfinale um die nächste Entscheidung. Genauer gesagt darum, wer am Folgetag zu den Finalspielen anreisen darf. Der FC Zetel wurde mit einem deutlichen 3:0 bezwungen und damit automatisch mindestens der eine Hansa-Bus auch für den Freitag gebucht.

Freitag, 30.12.2016:
Wie am Vortag lässt sich der zweite Hansa-Bus nicht starten, auch die organisierten Ersatzschlüssel (Danke Orti) helfen in dem Fall nicht. Dieser Verlust ist allerdings durch den Einsatz von zusätzlichen Privatfahrzeugen deutlich leichter zu verschmerzen als der Ausfall von Hannes Thoben, der am Vortag noch absolut überragend aufgespielt hatte, nun aber durch die Arztdiagnose am Freitagvormittag (für mindestens 6 Wochen!) nur noch auf Krücken unterwegs sein darf. 

Was macht also nun eine Mannschaft, die nach über einer Stunde Fahrtzeit in Aurich ankommt, nach den Leistungen vom Vortag als einer der Favoriten auf den Turniersieg angesehen wird und aktuell aber unübersehbar (Hannes ist wahrlich kein kleiner oder unauffälliger Spieler, das hat die Halle in Aurich sofort gemerkt) ohne eine Säule im Team zum Halbfinale aufläuft? Hinzu kommt der 1. FC Nordenham als sehr spielstarker und auch einsatzfreudiger Halbfinalgegner. Es war nicht der selbe Zuschauer, der die Aussage vom Vortag wiederholte, dass diese Partie ebenfalls "ein mögliches Endspiel hätte sein können"!
Um die gestellte Frage zu beantworten: Hannes war auf Krücken dabei und alle Spieler legten noch ein paar Prozentpunkte drauf, um ihn zu ersetzen. Auch nach dem 0:1 gab keiner der Grün-Weißen auf und so konnten die jungen Kicker das Spiel tatsächlich noch drehen. Das 2:1 wurde dementsprechend auch beim Anhang bejubelt, schließlich wollte keiner nach nur 12 Minuten Spielzeit wieder die einstündige Heimfahrt antreten.

Es gab allerdings auch Kritik von den Hansa-Anhängern: Die Hansa-Spieler sollten doch bitte an ihre Fans denken und die Nerven der Zuschauer nicht mit solchen knappen und unheimlich spannenden Spielen strapazieren! Nun denn, so richtig gut angekommen ist diese Kritik bei der laufenden und spielenden Abteilung wohl nicht. Denn das nach über 2,5 Stunden Wartezeit endlich auf dem Plan stehende Endspiel gegen die bis dahin ebenfalls sehr erfolgreiche und mit favorisierte  SpVg Aurich sollte den Nervenkitzel noch deutlich überbieten. Schon die bei jedem Endspiel vollzogene Zeremonie mit dem Einlaufen bei abgedunkelter Halle, den Nebelschwaden mit bunten Strahlern, dem Spotlight mit der Einzelvorstellung aller Finalspieler und der entsprechenden Musik sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre. Dann ging es aber auch endlich sportlich weiter! In einem sehr ausgeglichenen, kampfbetonten, aber fairen 15-minütigen Endspiel lag der SV Hansa schon zwei mal (mit 0:1 und 1:2) zurück, konnte sich aber erneut steigern und gewann bei einer unglaublich lauten Stimmung in der Halle letztlich verdient mit 3:2. Das waren für die jungen Hansa-Fußballer ganz sicher besondere Momente, über die auch später noch gesprochen wird. 
Wir bedanken uns bei allen, die unsere D1 bei diesem Turnier unterstützt haben und bedanken uns vor allem bei den Spielern, die den SV Hansa Friesoythe in Aurich so positiv vertreten haben!

Spieler: Maximilian Rolfes, Maik Müller, Benjamin Bajrami, Marius Steenken, Paul Appel, Marlon Schamberg, Tom Höffmann und Hannes Thoben
Trainer: Jens Rieger und Reinhard Steenken
Betreuer: Maga Rolfes und Stefan Müller

  

  

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