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Jetzt hat es auch die E-Junioren I des SV Hansa erwischt. In einem mitreißenden Auswärtsspiel beim VFL Löningen gab es eine knappe 1:2-Niederlage. Zugleich zeigte das Spiel den anwesenden Zuschauern, weshalb beide Teams zurzeit in der Kreisliga zu Recht die ersten beiden Plätze belegen.

Zu Beginn zogen die Gastgeber auf dem extrem großen Geläuf an der Ringstraße sogleich ein flinkes und gezieltes Positionsspiel im Angriff auf und brachten die Hansa-Defensive, die in den ersten 10 Minuten unsortiert wirkte, gehörig ins Schwimmen. Da zugleich eine Entlastung durch das eigene Offensivspiel fehlte, musste sich das Team auf Keeper Lucius Heim verlassen, der sich als einziger von Beginn an hellwach präsentierte und gute Einschussmöglichkeiten des VFL mehrfach durch beherztes Eingreifen zunichtemachte.

Angeführt vom Mittelfeldstrategen Mattes von Garrel gelang es den Hanseaten dann gegen Mitte der ersten Hälfte, das Spiel in die Löninger Hälfte zu verlagern. Von Garrel war es auch, der mit seiner bekannten Antrittsschnelligkeit auf der linken Flanke mehrere Gegenspieler vernaschte und den Ball am heraus eilenden Löninger Keeper gezielt vorbeischlenzte. Die größte Tormöglichkeit der Hanseaten, deren Fans schon den Torschrei auf den Lippen hatten, doch ein Löninger Abwehrspieler klärte aufmerksam auf der Torlinie und nahm zugleich Luis Schneider die Möglichkeit des Nachsetzens.

Letzterer sollte kurz darauf eine weitere gute Tormöglichkeit der Hanseaten haben: Nachdem ihm durch den wie immer äußerst agilen und fleißigen rechten Läufer Linus „Knolli“ Knoll der Ball geschickt zugepasst worden war, dreht sich Schneider mit einer geschickten Körpertäuschung um seinen Gegenspieler und verzog einen strammen Schuss aufs Tor nur knapp. Doch auch die Gastgeber blieben weiterhin offensiv gefährlich und erspielten sich gute Chancen gegen eine Hansadefensive, in der Daniel Efremov und Ole Knelangen sich nun aber ins Spiel gekämpft hatten und energisch den Torraum verteidigten.

Ein fragwürdiger Freistoß in aussichtsreicher Position kurz vor dem Ende der ersten Hälfte bot dem VFL dann nochmals eine große Chance, doch der auffällige Mattes von Garrel klärte aufmerksam. Nach der Pause dann die kalte Dusche: Einen fahrigen Pass im Aufbauspiel auf der linken Abwehrseite nutzen die Gastgeber gnadenlos aus und spielten sich mit sauberem Kurzpassspiel bis in den Strafraum der Hanseaten vor. Torhüter Heim konnte den Einschlag nicht mehr verhindern. Danach ging ein Ruck durch die Mannschaft der Hanseaten.

Der Hebel wurde umgelegt und plötzlich gelang es, den VFL in dessen Hälfte zu drängen. Die vom Trainerteam Matthias Lübbers und Thomas Hibben vorgenommenen Wechsel machten sich bezahlt. Knoll drängte, nun im Zentrum agierend, wiederholt dynamisch in den gegnerischen Strafraum, unterstützt auf den Außen von Azad Agirmann und David Fuhler. Letzterer riss mit einem geschickten Doppelpass die generische Defensive auf und brachte Mika Bregen, der nun die Sturmposition besetzte, in eine gute Position.

Er ließ sowohl Abwehrspieler als auch Keeper fintenreich aussteigen, doch sein gefühlvoller Schuss wurde erneut mit Glück und Geschick kurz vor der Torlinie geklärt. Verzweiflung machte sich bei den Gästefans breit, doch der heute starke David Fuhler sollte diese rasch beseitigen. Die direkt im Anschluss ausgeführte Ecke brachte er gefühlvoll in den Strafraum, Azad Agirmann legte den Ball vor und Linus Knoll verwandelte akrobatisch zum verdienten Ausgleich. Die Klärung des Heimkeepers erfolgte eindeutig hinter der Torlinie.

Die Hanseaten machten weiter Druck, fingen sich dann aber nach erneutem Fehlpass im Aufbauspiel den zweiten Gegentreffer durch die weiterhin gefährliche Offensive der Gastgeber. Keeper Heim wehrte den ersten Schuss noch gedankenschnell ab, doch gegen den Nachschuss aus kurzer Distanz war er machtlos. Den Hanseaten gelang es im Anschluss noch, die eine oder andere Torchance herauszuarbeiten. So brachten sowohl Marcel Keil als auch Jonas Broxtermann durch gute Pässe ihre Vorderleute in Abschlussposition, doch der Keeper der Gastgeber hielt bravourös.

Zugleich boten sich den Löningern aber zahlreiche Konterchancen, die Ole Knelangen und Daniel Efremov immer wieder zu energischer Laufleistung und mitreißenden Zweikämpfen zwangen. In den letzten Minuten gelang es dem VFL zudem, durch nickeliges Verhalten und Foulspiel den Spielfluss der Jungs aus der Eisenstadt zu unterbrechen, so dass es beim nicht unverdienten, aber auch ein wenig glücklichen Heimsieg blieb.

In der Tabelle liegt das Team des SV Hansa nichtsdestotrotz aufgrund der besseren Tordifferenz vor dem VFL auf Platz 1. Mit Blick auf die gezeigte Leistung sollte im nächsten Heimspiel dann wieder der Blick darauf gerichtet werden, gegen den BV Garrel drei Punkte einzufahren, ein Unterfangen, dass nach dem insgesamt überzeugenden Auftritt in Löningen mehr als möglich erscheint.

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