Ein Blick auf die Tabelle verrät viel über die Brisanz des anstehenden Landesligaspiels zwischen dem SV Holthausen/Biene und dem SV Hansa. Beide schweben derzeit zwischen Abstiegsplatz und rettendem Ufer. Beide Teams stehen mit 23 Punkten direkt nebeneinander. Nur ein um sieben Treffer besseres Torverhältnis lässt die Hanseaten über dem Strich stehen.

Der SV Hansa hat zwar zwei Spiele weniger absolviert, doch in den beiden Partien kann man nicht autoamtisch von Punktgewinnen ausgehen. Zudem ist der VfL Wildeshausen wieder im Rennen und drückt von unten. Gegen die zwei Titelapsiranten BW Lohne und Atlas Delmenhorst holte der VfL innerhalb von drei Tagen vier Punkte. Das zeigt, wie eng es bis zum Schluss werden kann.

Der SV Holthausen/Biene, langjähriges Mitglied der Landes- und Oberliga, musste in den ersten drei Begegnungen des Jahres 2017 jeweils Niederlagen hinnehmen. Jeoch ging es auch zwei Mal gegen die Schwergewichte der Liga. So hieß es am vergangenen Wochenende 1:3 beim BSV Kickers Emden, davor 0:3 bei Atlas Delmenhorst und 0:3 beim SV Vorwärts Nordhorn.

Im gleichen Zeitraum konnten die Friesoyther immerhin zwei Zähler ergattern. Zweimal hieß es zuletzt 0:0, auswärts in Nordhorn und zuhause gegen den VfL Oythe. An den Ergebnissen kann man ablesen, woran es derzeit hapert, um sich wirklich aus der Abstiegszone absetzen zu können. Deshalb wird am Biener Busch ein erneuter Versuch gestartet, den ersten Treffer im Jahr 2017 zu erzielen und somit vielleicht auch den ersten Sieg.

Die Bilanz der Hanseaten gegen Biene sieht derweil nicht all zu überzeugend aus (1 Sieg, 2 Remis und 4 Niederlagen). Im Hinspiel gab es zwar ein 2:2 im Hansastadion, doch in der vergangenen Saison ging das Team aus dem Emsland mit zwei Siegen vom Platz. 2010/11 gab es sogar sehr hohe Siege für Biene (7:3 und 6:1) und ein Jahr zuvor mit 2:1 den einzigen Sieg für Hansa und ein 1:1-Unentschieden.

Personell sieht es vor allem in der zuletzt starken Defensive nicht gut aus. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Andre Thoben (Sprunggelenksverletzung) wird auch Stabilisator Gerrit Thomes wegen der fünften gelben Karte das Spiel verpassen. Gegen Oythe rückte Thomes für Thoben in die Innenverteidigung, dort muss also erneut umgestellt werden. César Manrique Gudiel befindet sich derzeit wieder im Lauftraining.

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