Der SV Hansa Friesoythe ist beim Bezirksligisten Blau-Weiß Hollage aus dem Bezirkspokal ausgeschieden. Der Landesligist unterlag mit 2:4. Hansa hatte im ersten Durchgang einer äußerst fairen Partie vor 350 Zuschauern – davon rund 100 Fans aus Friesoythe – deutlich mehr Spielanteile, die Tore machten aber die Gastgeber.

In der 26. Minute riskierte Torhüter Dennis Panzlaff Kopf und Kragen, um sein Team vor einem Rückstand zu bewahren. Er prallte unglücklich im Strafraum mit seinen Gegenspieler zusammen und zog sich eine schwere Gesichtsverletzung zu. Neben einer blutigen Nase verlor er einen Zahn. Schiedsrichter Weinkauf entschied obendrein auch noch auf Strafstoß für Hollage, den Freudenberg zum 1:0 verwandelte.

Auch nach dem Rückstand war Hansa optisch überlegen, aber außer einer Chance durch Schiller sprang nicht viel heraus. Besser machten es die Gastgeber, die mit der zweiten Chance den zweiten Treffer erzielten. Sebastian Lübben ließ drei Abwehrspieler der Gäste schlecht aussehen und traf zum 2:0.

Hansa kam mit viel Elan aus der Kabine, musste aber in der 53. Minute den nächsten Rückschlag hinnehmen. Lutzer ließ auf der halbrechten Seite mit einer Körpertäuschung seinen Gegenspieler aussteigen und traf in den rechten Winkel. Friesoythes Trainer Hammad El-Arab wechselte im Anschluss an den dritten Gegentreffer Becovic und Rohe ein. Die beiden brachten dann auch frischen Wind in die Angriffsbemühungen von Hansa.

Becovic sorgte mit einer Energieleistung in der 70. Minute für das 1:3, nur fünf Minuten später traf Rohe mit einer schönen Bogenlampe von der rechten Seite zum Anschlusstreffer. Die Friesoyther hatten mehrmals sogar den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterten aber entweder am Pfosten oder der Ball wurde auf der Torlinie geklärt. In der 88. Minute fiel dann die Entscheidung. Nach einer Ecke traf Holstein per Kopf zum 4:2.

„Wir haben zum Ende hin alles riskiert, deswegen sind auch nicht mehr alle Spieler beim Eckstoß nach hinten gegangen. Wir wollten im Falle eines abgewehrten Balles schnell kontern“, erklärte Hammad El-Arab nach dem Spiel. Sein Gegenüber Nico Fehlhauer gab unumwunden zu, dass sein Team sehr effektiv gearbeitet und auch das Quäntchen Glück gehabt habe.

Quelle: Fupa Nordwest, 25.05.2017

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