Der Fußballverein hat eine lange Geschichte. Ein Blick zurück in eine längst vergessene Zeit.

Friesoythes Sportverein wurde 1927 unter Federführung von Ernst Möller mit der Abkürzung SVF und den Vereinsfarben weiß-rot gegründet. Angefangen hat es mit dem Fußballspiel, wobei eine Ausdehnung auf weitere Turn- und Sportarten möglich sein sollte. In der Nazizeit erfolgte ein Zusammenschluss mit der DJK zum TSV Friesoythe mit der Übernahme der weiß-grünen Tracht der DJK.

In dieser Phase fällt auch die Partie „Schornsteinfeger gegen Bäcker“. Beide Mannschaften bestritten die neunzig Minuten in ihrer Berufskleidung. Der Höhepunkt war aber Referee Mecking. Der Mann in Schwarz lief mit einem Wecker um den Hals auf. Er diente ihm als Stoppuhr. Zu Beginn des II. Weltkrieges erlahmte der Sport. Es wurden keine Spiele mehr angepfiffen, die Spieler an die Front abkommandiert.

Mit dem Aufbauwillen der total zerstörten Stadt Friesoythe wurde auch mit dem Sport wieder neu angefangen. Ernst Möller erweckte den Verein zu neuem Leben – zusammen mit den anderen Mitgliedern des Gemeinde-SportAusschusses Heinz Stuke und Heinrich Meerjans. In der Gastwirtschaft „Onkel Heini“ am Grünen Hof versammelten sich ungefähr 80 Leute, um den Club wieder aufzubauen. Als Monatsbeitrag wurden hier 50 Reichspfennig angesetzt. Dazu gab es einen Aufruf an die Bevölkerung, noch vorhandene Geräte und Bälle abzugeben.

Zuerst ging es wieder mit dem Fußball los, dem dann aber rasch auch andere Sportarten wie zum Beispiel Handball folgten. In der Nachkriegszeit erhielt der Verein den Namen SV „Hansa“. Das Emblem im Wappen der Stadt Friesoythe stickten die Frauen des Vereins. Als Spielstätte diente der Schützenplatz.

Unterdessen sorgten die Hansa-Akteure für ein Novum: Die Spieler aus der Hansestadt waren die einzigen im Kreis, die mit verschiedenfarbigen Jerseys aufliefen. Im Jahr 1950 gab es dann schon zusätzlich Leichtathletik, Tischtennis, Turnen und eine Schiedsrichtervereinigung. Anfang der 50-er Jahre wurde auch beschlossen, einen einheitlichen Schlachtruf für die Zuschauer zu kreieren Hier tat sich besonders Sportkamerad Konnering hervor. Sein Vorschlag lautete: „Hansa vor, noch ein Tor.“ Die Mitglieder waren begeistert und nahmen diesen Ruf einstimmig an.

Der neue Platz

1952 veranstaltete der SV Hansa zum ersten Mal ein Sportfest. Dazu wurde ein Jahr später der Pachtvertrag für den neuen Sportplatz an der Thüler Straße unterschrieben. Der Pachtpreis betrug damals 225 DM. Im Jahr 1961 wurde dann das Stadion mit einer nagelneuen Laufbahn versehen. Bis heute ist dieser Sportplatz Hansas Spielstätte.

 

Die nächsten Spiele

  • Simple Item 20
  • Simple Item 17
  • Simple Item 21
  • Simple Item 22
  • Simple Item 23
  • Simple Item 24
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6

Hansa auf Facebook